Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1

Prostatakrebs: Wenn der PSA-Wert nach der Therapie wieder steigt - Progether

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Die Diagnose Darmkrebs steht fest: Wie geht es jetzt weiter? Sind alle Voruntersuchungen beendet, dann werden die Ergebnisse im Befundbericht zusammengefasst. Auf dieser Grundlage planen Ärzte und Patienten gemeinsam die Therapie. Welche Fachbegriffe können in den Befunden und in Gesprächen auftauchen? Was bedeuten sie für die Behandlungsplanung? Was die konkreten Untersuchungsergebnisse für sie bedeuten, sollten Betroffene aber auf jeden Fall mit ihren Ärzten besprechen — allgemeine Informationen aus dem Internet können ein solches Gespräch nicht ersetzen.

Ausgangspunkt für die Therapieplanung sind die Untersuchungsbefunde: Im Befundbericht sind alle wichtigen Ergebnisse der Voruntersuchungen zusammengefasst. Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 Bericht gibt unter anderem Auskunft über die Art des Tumors, darüber, wie tief er in die Darmwand oder in benachbarte Organe eingewachsen ist, und ob man bereits Absiedlungen in entfernten Organen hat. Auch die Ergebnisse von mikroskopischen und molekularbiologischen Untersuchungen Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 Teile des Befundberichts.

Für die Behandlung von Darmkrebspatienten ist besonders wichtig, in welchem Abschnitt des Darms ihr Tumor liegt. Handelt es sich um Dickdarmkrebs, ein sogenanntes Kolonkarzinom?

Oder um Enddarmkrebs, ein sogenanntes Rektumkarzinom? Fachleute untergliedern die einzelnen Darmabschnitte daher noch weiter, um den Sitz des Tumors möglichst genau angeben zu können. Kann man operiert werden? Ist eine ergänzende Therapie sinnvoll? Ist eine Heilung möglich? Bei ihren Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 berücksichtigen die Ärzte auch den Allgemeinzustand und eventuelle Begleiterkrankungen. Diese Punkte kann man daher ins Gespräch durchaus mit einbringen.

Ärzte nutzen zur Dokumentation einer Krebserkrankung international vergleichbare Klassifizierungssysteme. Dabei erfassen sie zum einen die feingeweblichen Eigenschaften des Tumors und sein Wachstumsverhalten. Zum anderen dokumentieren sie die Ausbreitung des Tumors im Darm, in angrenzende Lymphknoten und gegebenenfalls im gesamten Körper.

Erarbeitet und abgestimmt werden solche Systeme von internationalen Fachgesellschaften, auch in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO. Warum diese Klassifizierung? Eine weltweit einheitliche Dokumentation der Tumoreigenschaften hilft Ärzten, die Behandlungsergebnisse aus Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 mit der Situation ihres Patienten Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 vergleichen und die Therapie möglichst genau auf ihn abzustimmen.

Nach der Krankenhausentlassung kann sich ein niedergelassener Arzt anhand des Entlassungsbriefs schnell einen Überblick verschaffen. Bereits bei der Darmspiegelung entnehmen Ärzte Gewebeproben. Auch das bei einer Operation entnommene Gewebe wird noch einmal untersucht, um die Befunde zu bestätigen oder gegebenenfalls korrigieren und verfeinern zu können.

Unter dem Mikroskop können Spezialisten an diesen Proben zunächst erkennen, ob es sich tatsächlich um die häufigste Tumorart handelt, die den Darm befällt: ein kolorektales Karzinom. Handelt es sich um ein kolorektales Karzinom, dann gibt es weitere Unterteilungen: Am häufigsten sind die sogenannten Adenokarzinome, die von den Drüsenzellen der Darmschleimhaut ausgehen. Sie finden sich bei etwa neun von zehn Darmkrebspatienten.

Eine Unterform bildet das sogenannte muzinöse Adenokarzinom, das besonders viel Schleim absondert. Nur bei vergleichsweise wenigen Betroffenen finden sich weitere Typen, wie zum Beispiel ein Siegelringkarzinom, ein undifferenziertes Karzinom oder ein Plattenepithelkarzinom.

Es beschreibt, wie aggressiv der Tumor vermutlich wächst. Pathologen können diese Abstufung anhand des Aussehens Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 Tumorgewebes beurteilen.

Ausgereifte gesunde Zellen der Darmschleimhaut sind normalerweise stark spezialisiert auf ihre Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1, man bezeichnet sie auch als differenziert.

Das Gewebe erneuert sich durch Zellteilung nur gerade so weit, wie es zur Reparatur von Schäden oder zum Austausch überalterter Zellen Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 ist.

Tumorzellen sind dagegen mehr oder weniger "entdifferenziert": Sie haben viele Eigenschaften normaler Darmzellen verloren und teilen sich ungebremst. Das Grading beschreibt, wie sehr sich die Tumorzellen von Zellen in gesundem Gewebe unterscheiden. Der Grad der Entdifferenzierung eines Tumors kann von Patient zu Patient verschieden sein, und sogar innerhalb eines Tumors müssen nicht alle Zellen Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 sein.

Man nennt sie auch "gut differenziert". Je höher sie ausfällt, desto weniger ähneln die Tumorzellen Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 Darmzellen, und desto aggressiver wächst wahrscheinlich der Tumor. Vor allem für Patienten mit einer fortgeschrittenen, metastasierten Darmkrebserkrankung spielen solche besonderen Eigenschaften der Tumorzellen eine wichtige Rolle: In den letzten Jahren ist eine ganze Reihe neuer Medikamente auf den Markt gekommen, die sich gegen diese besonderen Merkmale richten.

Als "Tis" oder Tumor "in situ" bezeichnet man eine sehr frühe Form von Darmkrebs: Der Tumor ist auf die innerste Schicht der Darmschleimhaut begrenzt, also nur oberflächlich Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1. Wenn der Krebs weiter fortschreitet, kann er in tiefere Schichten Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 Darmwand einwachsen: in das Bindegewebe, die Muskelschicht oder in das Bauchfell, das den Darm umgibt. Bei manchen Patienten sind auch direkt benachbarte Organe Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1.

Solche Tumoren erhalten im Befundbericht die Ziffern 1 bis 4 hinter dem "T" - je nachdem, wie weit sie in die Darmwand eingewachsen sind oder sich darüber hinaus ausgebreitet haben. Viele Tumoren, darunter auch Darmkrebs, streuen zuerst in die Lymphbahnen und -knoten, die das Organ umgeben. Mit den Ziffern null bis zwei geben die Ärzte an, wie viele befallene Lymphknoten gefunden wurden. N0 bedeutet, dass keine Tumorzellen in den umliegenden Lymphknoten entdeckt wurden.

Lautet die Angabe N1, dann sind bis zu drei umliegende Lymphknoten befallen, bei N2 sind es vier oder Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1. Diese Angabe ist bei vielen Patienten erst nach einer Operation möglich. Ein "X" bedeutet daher auch hier, dass die vorliegenden Ergebnisse für die Beurteilung nicht ausreichen.

Was bedeutet es, wenn vor der TNM-Einteilung ein "c" steht? Es handelt sich dann um das Ergebnis der Voruntersuchungen c steht für das englische "clinical". Diese Einstufung kann sich nach einer Operation noch ändern: Oft wird erst während der Operation oder durch die feingewebliche Untersuchung des entfernten Gewebes die genaue Ausbreitung des Tumors deutlich.

Deshalb kennzeichnen die behandelnden Ärzte den Befund nach dem Eingriff mit einem "p" für pathologisch oder postoperativ. Die Einstufung "R" können Ärzte erst nach der Operation angeben. Sie steht für Residualtumor oder Tumorrest. R0 Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1, dass der Tumor vollständig entfernt wurde "kein Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1.

Bei R1 haben sich bei der mikroskopischen Untersuchung Tumorzellen am Rand des entnommenen Gewebes gefunden. Das bedeutet: Der Tumor wurde nicht vollständig "im Gesunden" entfernt, eventuell sind bösartige Zellen im Körper zurückgeblieben. Der englische Begriff für diese Stadieneinteilung lautet "staging". Es gibt die Stadien null bis vier. Gelegentlich hören Patienten noch die heute nicht mehr gängige Angabe von Tumorstadien "nach Dukes". Darmpolypen entstehen aufgrund von Veränderungen in den Zellen der Darmschleimhaut.

Ihre Form ist sehr unterschiedlich: Das Spektrum reicht von flachen, kaum sichtbaren Erhebungen über kleine "Knubbel" bis zu gestielten Geschwülsten, die weit in den Darm hineinragen. Polypen werden in der Regel bei einer Darmspiegelung zur Früherkennung oder zur Abklärung von Symptomen entdeckt.

Insgesamt finden sich Darmpolypen häufiger im letzten Teil des Dickdarms und im Enddarm als in den restlichen Abschnitten des Dickdarms. Das bedeutet: Es liegt kein Krebs vor. Einige Darmpolypen tragen allerdings das Risiko, bösartig zu werden. Je nach ihrem feingeweblichen Aufbau unterscheiden Fachleute verschiedene Polypenarten. Die feingeweblichen Merkmale können sie nur unter dem Mikroskop eindeutig beurteilen. Der Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 sagt etwas über die Wahrscheinlichkeit aus, mit der die Geschwülste bösartig werden können.

Hyperplastische Polypen machen etwa ein Drittel aller gefundenen Darmpolypen aus. Ihr Entartungsrisiko ist sehr gering, sie gelten daher streng genommen nicht als Krebsvorstufe. Manche Fachleute vermuten jedoch, dass ein Teil der hyperplastischen Polypen Vorläufer sogenannter serratierter Adenome sein könnte. Hamartomatöse Polypen sind vergleichsweise selten.

Ihr Risiko bösartig zu werden wird als gering eingeschätzt. Dennoch haben Patienten mit diesen Erkrankungen rein statistisch ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Adenome gelten dagegen eindeutig als mögliche Krebsvorstufe. Etwa zwei Drittel aller entdeckten Darmpolypen fallen in diese Kategorie.

Sie haben das Potenzial, sich über Monate oder Jahre hinweg zu Krebs zu entwickeln. Allerdings Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 sich nicht alle Adenome zwangsläufig zu Krebs weiter, manche von ihnen bilden sich Behandlung von Prostatakrebs t3n0m1 allein zurück. Adenome werden von Fachleuten weiter unterteilt: Schon seit langer Zeit bekannt sind die klassischen Adenome.

Dazu gehört auch der häufigste Typ: das sogenannte tubuläre Adenom. Davon unterscheidet man die seltenen villösen Adenome und die Mischform der sogenannten tubulovillösen Adenome.

Von diesen drei Typen besitzen villöse Adenome das höchste Risiko, bösartig zu werden, tubuläre das geringste. Erst in den letzten Jahren wurde klar, dass es noch weitere Adenomtypen gibt. Sie ähneln in ihrem Aussehen den hyperplastischen Polypen. Wegen ihrer sägezahnartigen Ausstülpungen bezeichnet man sie als serratierte Adenome. Man unterscheidet zwei Haupttypen: sessile serratierte Adenome und traditionelle serratierte Adenome. Beide kommen nur selten vor.