Palliative Behandlung von Prostatakrebs

Prostatakrebs – Erkennen und Behandeln

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Wird Prostatakrebs früh erkannt und rechtzeitig behandelt, ist die Prognose in den meisten Fällen sehr gut. Etwa neun von zehn Betroffenen geht es fünf Jahre nach Diagnosestellung gut. Die Behandlung ist abhängig vom Alter bzw. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Behandlungen mit dem Ziel einer Heilung kurative Therapie oder mit dem Ziel der Linderung von Beschwerden, die durch die Krankheit entstehen palliative Therapie.

Behandlungen mit dem Ziel einer Heilung kommen zum Einsatz, wenn der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat. Das Tumorgewebe soll vollständig zerstört oder entfernt und die Krankheit damit beseitigt werden. Wenn der Tumor zur Niedrig-Risiko-Gruppe gehört, kann die heilende Palliative Behandlung von Prostatakrebs so lange hinausgezögert werden, bis der Tumor fortschreitet aktives Beobachten. Folgende kurative Therapieoptionen stehen zur Verfügung:. Dabei wird die Prostata und damit der Tumor vollständig entfernt.

Diese Option wird für alle lokal begrenzten, d. Die Operation kann entweder über einen Hautschnitt in der Bauchdecke, rein laparoskopisch, roboterunterstützt laparoskopisch oder palliative Behandlung von Prostatakrebs durch einen Zugang am Damm erfolgen. Manchmal ist auch die Entfernung der Beckenlymphknoten erforderlich.

Mögliche Nebenwirkungen sind Inkontinenz und Potenzverlust erektile Dysfunktion. Die Nerven, die für palliative Behandlung von Prostatakrebs Erektion sorgen, verlaufen entlang der Prostata. Palliative Behandlung von Prostatakrebs der Tumor noch klein ist, können diese Nerven bei der Operation geschont werden, manchmal ist das jedoch nicht möglich. Hochenergetische Strahlung wird auf das Tumorgewebe gerichtet.

Die Zellen werden dadurch so geschädigt, dass sie sich nicht mehr teilen können und absterben. Unterschieden werden zwei Methoden:.

Zur Unterstützung der Strahlentherapie kann eine Hormonentzugstherapie eingesetzt werden. Eine Hormongabe vor neoadjuvant oder während und nach adjuvant einer Strahlentherapie soll die Zahl der Krebszellen in der Prostata verringern und diese unter Umständen verkleinern. Dies kann die Wirksamkeit der Bestrahlung erhöhen. Viele Tumore der geringen Risikogruppe werden vermutlich sehr langsam oder gar nicht fortschreiten und dem Betroffenen lange Zeit keine Beschwerden verursachen.

Erst wenn er weiter fortschreitet, wird eine heilende Behandlung eingeleitet. So werden dem Betroffenen die Nebenwirkungen eines Eingriffs für eine gewisse Zeit oder überhaupt ganz erspart. Durch den Entzug von Hormonen kann das Tumorwachstum verzögert werden. Folgende palliative Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:. Das männliche Sexualhormon Testosteron sorgt dafür, dass Prostatazellen schneller palliative Behandlung von Prostatakrebs und sich vermehren, insbesondere die Krebszellen.

Durch Hormonentzug kann der Testosteronspiegel gesenkt und so das Tumorwachstum verlangsamt werden. Unter Umständen kann die Unterdrückung der Testosteronproduktion auch bereits zur Erstbehandlung von Prostatakrebs eingesetzt werden, v. Der Hormonentzug kann auf zwei Arten mit vergleichbarer Wirkung geschehen:.

Hinweis Mögliche Folgen sind v. Diese Medikamente sorgen dafür, dass das Testosteron in der Prostata — speziell in den Tumorzellen — nicht wirksam werden kann. Männer, die mit Antiandrogenen behandelt werden, haben einen normalen bzw. Deshalb fallen viele Nebenwirkungen der Kastration weg. Häufigste Folge der Antiandrogeneinnahme ist die schmerzhafte Brustdrüsenschwellung, die jedoch mit der täglichen Einnahme eines Medikamentes oder der Palliative Behandlung von Prostatakrebs verhindert werden kann.

Durch die Kombination von Hormonentzug und Antiandrogenen kann kein Testosteron in der Prostata mehr wirksam werden. Die Nebenwirkungen sind stärker ausgeprägt als bei alleiniger Kastration. Nach vorheriger Aufklärung über die noch fehlenden Langzeitdaten kann die intermittierende Androgendeprivation eingesetzt werden.

Im Laufe der Zeit wird der Prostatakrebs unempfindlich resistent gegen den Hormonentzug. Dann kann eine Chemotherapie Beschwerden lindern und lebensverlängernd wirken. Zum Einsatz kommen Medikamente, die die Zellteilung verhindern Zytostatika.

Sie wirken nicht nur auf Krebszellen, sondern auf viele Zellen im gesamten Körper und sind daher mit Nebenwirkungen verbunden. Wenn sich der Patient gegen eine Chemotherapie entscheidet, sollte eine Behandlung mit Kortison in Erwägung gezogen werden. Es wirkt gegen Schmerzen und Müdigkeit und steigert den Appetit. Bestrahlt oder palliative Behandlung von Prostatakrebs wird nicht.

Erst wenn der Krebs Beschwerden verursacht, palliative Behandlung von Prostatakrebs diese behandelt, nicht der Krebs selbst. Prostatakrebs kann im palliative Behandlung von Prostatakrebs Stadium starke Schmerzen verursachen. Je nach Bedarf kommen unterschiedliche Substanzgruppen zum Einsatz:. Begleitmedikamente können die Wirkung der Schmerzmittel unterstützen und Nebenwirkungen wie Verstopfung lindern. Schmerz kann Folgen für Körper und Psyche haben.

Er kann zum Beispiel Ängste und Depressionen verstärken, die wiederum auf das Schmerzempfinden zurückwirken. In diesen Fällen können Psychopharmaka hilfreich sein. Hier palliative Behandlung von Prostatakrebs seit kurzer Zeit zwei neue Medikamente zur Verfügung. Eine Therapie palliative Behandlung von Prostatakrebs diesen Substanzen sollte nur an dafür spezialisierten Zentren durchgeführt werden.

Bislang ist ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nicht ausreichend erwiesen. Bei acht von zehn Männern mit metastasiertem Prostatakarzinom sind die Knochen befallen. Die Metastasen siedeln zunächst im Knochenmark. Nach und nach wird auch die Knochensubstanz angegriffen. In der Folge kann es zu starken Schmerzen kommen. Kleinste Krafteinwirkungen können Knochenbrüche verursachen.

Wenn palliative Behandlung von Prostatakrebs Wirbelsäule betroffen ist, können durch den Zusammenbruch von Wirbelkörpern Nerven oder das Rückenmark gequetscht werden. Dies kann zu Lähmungen und Empfindungsstörungen führen. Die Behandlung sollte in einem dafür spezialisierten Zentrum durchgeführt werden. In Österreich sind folgende Zentren etabliert:. In den ersten beiden Jahren soll alle drei Monate, im dritten und vierten Palliative Behandlung von Prostatakrebs halbjährlich und ab dem fünften Jahr jährlich untersucht werden.

Dabei wird der PSA-Wert bestimmt. Solange dieser stabil bleibt, ist eine Tastuntersuchung nicht notwendig. Meistens wird nach Abschluss der Therapie eine Rehabilitation empfohlen, um den Erholungs- und Genesungsprozess zu beschleunigen.

Dafür verantwortlich sind spezielle Rehabilitationskliniken, die auf die individuelle Situation des Patienten eingehen und Hilfestellungen leisten. Dazu gehören zum Beispiel psychische und soziale Probleme oder unvermeidbare körperliche Folgeerscheinungen der Krebserkrankung wie Impotenz oder Harninkontinenz. Für einige Patienten ist es auch hilfreich, sich an eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe zu wenden.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis. Wolfgang Horninger Zum Expertenpool. Sie haben die Informationen am Gesundheitsportal gelesen und es sind trotzdem noch Fragen offen geblieben? Das Gesundheitsportal verwendet Cookies, um Ihnen einen bestmöglichen Service zu bieten.

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ELGA: Was ist das? Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten? Bestrahlung Hochenergetische Strahlung wird auf das Tumorgewebe gerichtet. Im Vorfeld wird exakt berechnet, wo die Strahlen wirken sollen. Palliative Behandlung von Prostatakrebs wird das umliegende Gewebe weitgehend geschont. Dieses Verfahren wird für lokal begrenzten Prostatakrebs empfohlen.

In seiner Wirksamkeit ist es mit der Operation vergleichbar. Sie wird für Prostatakrebs mit geringem Risikoprofil empfohlen. Bei der HDR-Brachytherapie werden Strahlungsquellen direkt in die Prostata eingebracht, geben dort für einen kurzen Zeitraum eine hohe Strahlendosis ab und werden palliative Behandlung von Prostatakrebs wieder entfernt. Unterstützende Hormontherapie Zur Unterstützung der Strahlentherapie kann eine Hormonentzugstherapie eingesetzt werden.

Folgende palliative Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Hormonentzugstherapie Das männliche Sexualhormon Testosteron sorgt palliative Behandlung von Prostatakrebs, dass Prostatazellen schneller wachsen und sich vermehren, insbesondere die Krebszellen. Der Hormonentzug kann auf zwei Arten mit vergleichbarer Wirkung geschehen: Medikamente chemische bzw.

Behandlung mit Antiandrogenen Diese Medikamente sorgen dafür, dass das Testosteron in der Prostata — palliative Behandlung von Prostatakrebs in den Tumorzellen — nicht wirksam werden kann.

Maximale Androgenblockade Durch die Kombination von Hormonentzug und Antiandrogenen kann kein Testosteron in der Prostata mehr wirksam werden. Intermittierende unterbrochene Hormontherapie Nach vorheriger Aufklärung über die noch fehlenden Langzeitdaten kann die intermittierende Androgendeprivation eingesetzt werden.

Chemotherapie Im Laufe der Zeit wird der Prostatakrebs unempfindlich resistent gegen den Hormonentzug. Kortison Wenn sich der Patient gegen eine Chemotherapie entscheidet, sollte eine Behandlung mit Kortison in Erwägung gezogen werden. Schmerztherapie Prostatakrebs kann im fortgeschrittenen Stadium starke Schmerzen verursachen.

Je nach Bedarf kommen unterschiedliche Substanzgruppen zum Einsatz: Medikamente, die eine bestimmte Region betäuben Lokalanästhetikaentzündungshemmende und nicht entzündungshemmende Schmerzmedikamente, opiumhaltige Schmerzmittel Opioide mit unterschiedlicher Wirkstärke.