Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs

Prostatavorsorge und Prostatakrebs │ Medizin im Gespräch

Behandlung von Prostatitis Moschus Biber

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Wissenschaftler und Ärzte suchen schon lange nach Behandlungsverfahren bei Prostatakrebs, die weniger Nebenwirkungen haben als die etablierten Therapien wie eine Operation oder eine Bestrahlung. Damit ein Verfahren jedoch als Therapieoption infrage kommt, muss es den Nachweis erbracht haben, dass es zumindest nicht weniger wirksam ist als die derzeitigen Standardtherapien.

Solange dies nicht einwandfrei belegt ist, gelten die Verfahren als experimentell. Beispiele für experimentelle Verfahren bei Prostatakrebs sind die Ansätze zur sogenannten fokalen Tumortherapie. Sie zielen darauf ab, nur den Tumor in der Prostata zu treffen anstatt der gesamten Drüse. Die Wirksamkeit dieser Ansätze wird derzeit bei örtlich begrenztem Prostatakrebs untersucht. Bei fortgeschrittener Erkrankung spielen sie hingegen keine Rolle. Der nachfolgende Text bietet einen Überblick über häufig nachgefragte experimentelle Methoden bei Prostatakrebs.

Informationen aus dem Internet können Betroffenen das Gespräch mit ihren Ärzten erleichtern, es aber nicht ersetzen. Interessierte und Fachkreise finden zudem Hintergründe, Linktipps und Hinweise auf Fachpublikationen. Näheres zu experimentellen Verfahren, die auf bereits etablierten Methoden zur Behandlung bei Prostatakrebs aufbauen, bieten die Informationen zur jeweiligen Therapie. Der Krebsinformationsdienst hat zur Erstellung des Textes im Wesentlichen zurückgegriffen Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs die S3-Behandlungsleitlinie deutscher Fachgesellschaften.

Die bei der Erstellung genutzten Quellen sind nach Möglichkeit direkt im Text genannt. Eine Übersicht findet sich zudem unter " Prostatakrebs: Behandlungsplanung — eine Übersicht über die Therapiemöglichkeiten ". Der hochintensive fokussierte Ultraschall, kurz HIFU, ist ein minimal-invasives, also wenig eingreifendes Verfahren zur Behandlung bei örtlich begrenztem Prostatakrebs.

Mithilfe der HIFU können Ärzte die gesamte Prostatadrüse behandeln — man Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs dann von einer Ganzdrüsentherapie — oder nur einen Teil davon, dann als fokale Therapie bezeichnet. Beim hochintensiven fokussierten Ultraschall richten die Ärzte energiereiche Ultraschallwellen gebündelt auf die Prostata oder auf den Tumor allein. Die Ultraschallwellen sollen die getroffenen Zellen zerstören, ohne dass sie das umliegende Gewebe schädigen.

Durchführung: Für die Behandlung führen die Ärzte eine Ultraschallsonde über den Enddarm in die Nähe der Prostata und geben die Ultraschallwellen auf gezielte Punkte in der Prostata ab. Je nach Anzahl der anvisierten Punkte kann die Behandlung zwischen einer und drei Stunden dauern. Vor der Behandlung erhält man eine Teil- oder Vollnarkose. Im Anschluss ist ein kurzer Aufenthalt in der Klinik notwendig. Dieser kann einen oder wenige Tage dauern. Nebenwirkungen: Kurz nach der Behandlung sind Probleme beim Wasserlassen und Erektionsstörungen möglich.

Zu langfristig möglichen Nebenwirkungen liegen noch keine ausreichenden Daten vor. Denn: Inwiefern die Nebenwirkungen der HIFU geringer ausfallen als bei anderen Verfahren zur Behandlung bei örtlich begrenztem Prostatakrebsist bisher nicht geklärt. Das Verfahren kann auf die gesamte Drüse oder nur einen Teil angewandt werden.

Der Eingriff erfolgt in Teil- oder Vollnarkose. Ein kurzer Klinikaufenthalt ist nötig. Bei den Sonden handelt es sich um millimeterdünne Nadeln, die mit Hilfe von Argon-Gas gekühlt werden. Für die Positionierung der Nadeln verwenden die Ärzte eine Schablone mit vielen kleinen Löchern, durch die sie die Nadeln in die Prostata schieben können. Zur Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs der Position der Nadeln bekommt man einen länglichen Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt.

Nebenwirkungen: Die Kryotherapie kann Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen und Harninkontinenz haben. Stellenwert: Die Kryotherapie kann für Patienten mit lokal begrenztem Prostatakrebs und einem niedrigen oder mittleren Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs infrage kommen — aber nur, wenn eine Operation oder Bestrahlung ausgeschlossen ist.

Die Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs sollte innerhalb Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs klinischen Studie erfolgen. Ihr Nutzen ist bisher nicht sicher belegt. Kostenübernahme: Die Krankenkassen entscheiden im Einzelfall, ob sie die Kosten für die Behandlung übernehmen.

Bisher ist die Kryotherapie nicht als wirksame Standardtherapie anerkannt. Werden sie nicht Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs, muss man selbst für die Behandlung aufkommen. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose. Trotzdem sind Komplikationen wie eine Entzündung des Einstichkanals oder Blutungen möglich. Die möglichen langfristigen Nebenwirkungen sind bisher nicht ausreichend erfasst. Kostenübernahme: Da es sich bei der IRE nicht um eine Standardtherapie bei Prostatakrebs handelt, sollte man die Kostenübernahme oder -beteiligung im Vorfeld mit der Krankenkasse klären.

Lehnt die Kasse die Übernahme ab, muss man die Kosten selbst tragen. In einem ersten Behandlungsschritt platzieren die Ärzte dünne Laserfasern über den Damm in der Prostata. Die exakte Positionierung der Lasersonden kontrollieren sie mittels Ultraschall oder Magnetresonanztomographie.

In einem zweiten Schritt bekommt man ein Medikament in die Vene gespritzt, das sich durch Licht aktivieren lässt. Dabei überträgt sich die Lichtenergie auf das Medikament. Dadurch entsteht aktivierter Sauerstoff, der die Tumorzellen zerstört. Der Eingriff dauert in der Regel bis zu knapp zwei Stunden. Stellenwert: Ob die VTP anderen Behandlungsverfahren wie beispielweise der Operation, der Bestrahlung oder der aktiven Überwachung überlegen ist, ist nicht bekannt.

Ihr Einsatz sollte im Rahmen einer klinischen Studie erfolgen. Kostenübernahme: Ob die Kosten der Behandlung von der Krankenkasse übernommen werden, sollte man im Vorfeld der Behandlung klären. Sie versprechen sich dadurch eine geringere Belastung des gesunden Gewebes. Der Laser wird über eine Sonde in den Tumor eingebracht, Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs die Tumorzellen durch Hitze zu zerstören.

Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung erfolgen. Auch bei der Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs sollen die Tumorzellen durch Hitze zerstört werden. Die Hitze entsteht hierbei jedoch durch hochfrequenten Wechselstrom, der zwischen mehreren Sonden angelegt wird, die die Ärzte im Tumor platzieren.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Stellenwert: Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs genannten Verfahren haben keinen festen Stellenwert in der Behandlung bei Prostatakrebs: Dafür sind zu viele Fragen zur kurz- und langfristigen Wirkung und auch zu den Nebenwirkungen Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs. Wenn überhaupt, sollten die Therapien im Rahmen einer klinischen Studie erfolgen, das empfehlen Fachleute. Kostenübernahme: Wer sich trotzdem dafür interessiert, muss wissen: Die Kosten muss man unter Umständen selbst tragen oder zumindest im Vorfeld mit der Krankenkasse klären.

Risiken kennen Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs vermeiden Krebsfrüherkennung. Diagnose Krebs: Wie weiter?

Erstellt: Zuletzt überprüft: Vaskuläre photodynamische Therapie VTP. Zum Weiterlesen: Linktipps und Quellen Auswahl. Quellen und Links Der Krebsinformationsdienst hat zur Erstellung des Textes im Wesentlichen zurückgegriffen auf die S3-Behandlungsleitlinie deutscher Fachgesellschaften. Irreversible Elektroporation IRE.