Zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs

Wissenswertes über Prostatakrebs

Wie Sie sich eine schöne Prostata-Massage machen

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Wie Blasenkrebs behandelt werden kann, hängt vor allem vom Tumorstadium ab: Entscheidend ist, ob das Krebsgewebe bereits tiefere Schichten der Blasenwand angegriffen hat oder nicht.

Der nachfolgende Text zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs sich auf Harnblasenkrebs, der nicht in die Blasenmuskulatur eingewachsen ist, das sogenannte nicht muskelinvasive Blasenkarzinom.

Er soll Patientinnen und Patienten mit frühen, nicht in die Muskelschicht der Blase eingewachsenen Tumoren, ihren Angehörigen und allen Interessierten einen Überblick über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bieten. Wichtig für alle Betroffenen: Informationen aus dem Internet können zwar erste Informationen bieten. Das persönliche Gespräch mit behandelnden Ärzten lässt sich jedoch nicht ersetzen. Über die Behandlung von Tumoren, die bereits tiefer in die Blasenwand eingewachsen sind, informiert der Krebsinformationsdienst in einem eigenen Text.

Der Krebsinformationsdienst hat zur Erstellung dieses Textes im Wesentlichen auf die Behandlungsleitlinie der deutschen Fachgesellschaften zurückgegriffen. Diese und andere verwendete Quellen sind am Ende des Textes aufgeführt. Bei etwa 75 von Patienten mit Blasenkrebs ist der Tumor bei der Erstdiagnose nicht in die Muskelschicht der Blase eingedrungen. Diese Tumoren werden als "nicht muskelinvasiv" bezeichnet. Eine ältere Bezeichnung ist "oberflächlicher" Blasenkrebs.

Bei vielen Patienten mit nicht muskelinvasivem Harnblasenkrebs lässt sich der Tumor durch die Harnröhre hindurch mit einer Elektroschlinge entfernen. Die sogenannte "transurethrale Resektion" oder "TUR" gehört einerseits zu den Behandlungsmöglichkeiten, sie wird aber bei vielen Betroffenen auch schon zur Abklärung bei Krankheitsverdacht durchgeführt. Wie es zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs der TUR weitergeht, hängt von der individuellen Situation ab:.

Gibt es Hinweise auf ein hohes Rückfallrisiko? Stellt sich bei der Untersuchung des entnommenen Blasengewebes heraus, dass der Tumor doch tiefer in die Blasenwand eingewachsen war? Bei Patienten, die sich im Rahmen solcher Studien behandeln lassen, kann die Therapie anders aussehen, als in diesem Text beschrieben.

Was passiert, wenn man sich nicht behandeln lässt? Auf eine Heilung ohne Behandlung sollte man zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs Patientin oder Patient nicht vertrauen.

Solche sogenannten Spontanheilungen sind bei Krebs insgesamt sehr, sehr selten. Und Blasenkrebs gehört nicht zu den Tumorarten, zu denen überhaupt eine verlässliche Anzahl von Berichten vorliegt.

Wahrscheinlicher ist es, dass Karzinome unbehandelt weiter wachsen. Trotzdem kann es Situationen geben, in denen es sinnvoll ist, die Behandlung zumindest aufzuschieben.

Ein Beispiel sind etwa Betroffene, denen es aus anderen Gründen gesundheitlich sehr schlecht geht, und die eine Krebstherapie nicht verkraften würden. Der Aufschub oder der Verzicht auf eine Behandlung sind jedoch sehr persönliche Entscheidungen, die man auf keinen Fall ohne ausführliche Informationen über die Vor- und Nachteile treffen sollte.

Bei kleineren, oberflächlich wachsenden Blasentumoren Stadien Ta, T1, Tis ist die TUR aber auch dazu geeignet, alles Krebsgewebe zu entfernen — dann ist die Untersuchung gleichzeitig auch die Behandlung. Der Eingriff wird in Teil- oder Vollnarkose durchgeführt.

Daher gehen die allermeisten Patientinnen und Patienten für einen oder mehrere Tage ins Krankenhaus. Wie vor anderen Operationen durchlaufen Betroffene vorab einige wichtige Untersuchungen: Wie ist ihr Allgemeinzustand? Gibt es Gründe, die gegen eine Teil- oder Vollnarkose sprechen? Der Eingriff selbst dauert meist zwischen 20 und 60 Minuten: je nachdem, wie weit sich ein Tumor bereits ausgebreitet hat und wie viele auffällige Bereiche in Blase und eventuell auch in der Harnröhre vorliegen.

Die Ärzte führen ein starres Untersuchungsinstrument in die Harnröhre ein. Dann entnehmen sie verdächtige oder bereits als Tumor erkannte Bereiche aus der Blasenwand. Im Labor untersuchen Spezialisten das entnommene Gewebe. Bis die vollständigen Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann es einige Tage dauern. Wurden nicht bereits bei einem früheren Eingriff Gewebeproben entnommen? Dann ergeben sich erst aus dieser Untersuchung die eigentliche Tumordiagnose und die Beurteilung des Tumorstadiums.

Als Patient muss man danach zumindest kurzfristig mit Beeinträchtigungen rechnen: Möglich sind für einige Tage Blasenreizungen und Blutbeimischungen im Urin. Hinzu kommen wie bei allen anderen Eingriffen auch ein gewisses Infektionsrisiko sowie mögliche, wenn auch vergleichsweise geringe Risiken durch die Narkose, mehr dazu im Text " Operationen bei Krebs ". Studien legen nahe: Bei etwa einem Drittel der Patienten mit sogenannten papillärem Tumor Stadium Ta und bei etwa der Hälfte der Patienten mit etwas tiefer eingedrungenem Tumor T1 reicht die erste transurethrale Resektion nicht aus: Es sind noch Resttumorzellen in der Harnblasenwand nachweisbar.

Um das Rückfallrisiko zu reduzieren, empfehlen Fachleute eine Nachresektion. Der zweite Eingriff sollte innerhalb von sechs Wochen nach dem ersten durchgeführt werden, sofern nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen. Bei den meisten Patienten, deren Tumor noch nicht in die Muskelschicht der Blase eingewachsen ist, kann die Blase erhalten bleiben. Es zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs jedoch Ausnahmen, wenn auch vergleichsweise selten: Dazu gehören Patienten mit hohem Rückfallrisiko, die zwar keine muskelinvasiven, aber sehr aggressive Tumoren oder zum Beispiel viele kleine Krebsherde auf einmal haben.

Die Entscheidung für oder gegen eine Blasenentfernung fällt weder betroffenen Patienten noch ihren behandelnden Ärzten leicht. Dies gilt auch deshalb, weil die Fachempfehlungen für diese Situation auf weniger schlüssigen Daten aufbauen, als es für fortgeschrittene, muskelinvasive Blasenkarzinome der Fall ist. In klinischen Studien wird geprüft, ob sich mit weiteren und experimentellen Behandlungen nicht doch die Blase erhalten lässt. Ob eine solche Studie eine weitere Behandlungsmöglichkeit bietet, sollte man individuell mit den behandelnden Ärzten besprechen.

Je höher die behandelnden Ärzte anhand der individuellen Situation das Rückfallrisiko bei der TUR zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs, desto eher werden sie Betroffenen aber zur Zystektomie raten. Selbst wenn bei einer transurethralen Resektion alles Krebsgewebe entfernt wurde, bleibt Patientinnen und Patienten ein gewisses Rückfallrisiko.

Auf eine Nachbehandlung verzichten daher heute nur wenige Betroffene. Um unsichtbar zurückgebliebene Tumorzellen zu zerstören, setzen Ärzte eine Art Blasenspülung ein, die sogenannte adjuvante intravesikale Instillationstherapie.

Adjuvant bedeutet ergänzend, zusätzlich, unterstützend. Intravesikal steht für "in die Harnblase". Und als Instillation bezeichnen Ärzte die Gabe von Flüssigkeiten oder flüssigen Arzneimitteln in einen Körperhohlraum.

Voraussetzung für die Instillationsbehandlung ist zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs unverletzte tiefere Blasenwand. Wurde bei der transurethralen Resektion sehr viel Gewebe auch aus tieferen Schichten entnommen? Wie und wann die Behandlung dann weitergeht, klären die Ärzte individuell. Die weiteren Instillationsbehandlungen kann man im gleichen Krankenhaus ambulant durchführen lassen. Die meisten Patienten gehen noch am selben Tag wieder nach Hause.

Es gibt jedoch auch niedergelassene Fachärzte für Urologie mit einer Zusatzqualifikation zur Chemotherapie, die die weitere ambulante Behandlung übernehmen können. Die Zusatzbezeichnung lautet "Medikamentöse Tumortherapie". Für Patienten mit wenig aggressivem Tumorgewebe und niedrigem Rückfallrisiko kann eine "Frühinstillation" mit Zytostatika gleich im Anschluss oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Operation als ergänzende Behandlung zur TUR ausreichen.

Ein niedriges Rückfallrisiko besteht beispielsweise, wenn man nur einen einzelnen Tumor anstand mehrerer hatte. Schätzen die Ärzte das Rückfallrisiko als höher ein, folgen sechs weitere Spülungen im Abstand von jeweils einer Woche. Diese Phase bezeichnet man als "Induktionstherapie". In dieser Zeit müssen Patienten im Abstand von drei bis sechs Monaten jeweils zu drei Instillationsbehandlungen im Abstand von einer Woche kommen.

Eine "Frühinstillation" erhalten die meisten Patienten mit einem hohen Rückfallrisiko hingegen nicht. Dann schützt er bei Patienten mit einem mittleren bis hohen Rückfallrisiko wahrscheinlich auch besser vor einem Rückfall als eine Chemotherapie. BCG hat jedoch deutlich ausgeprägtere Nebenwirkungen als eine Chemotherapie.

Patienten müssen sich auf die Instillationstherapie normalerweise nicht besonders vorbereiten. Eine Narkose oder Betäubung ist nicht erforderlich, und die meisten Betroffenen können danach auch ohne Begleitperson wieder nach Hause gehen oder fahren. Trotzdem sollte man mit zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs Arzt absprechen, wie viel Belastung man sich danach zumuten darf. Er informiert auch darüber, wann man spätestens vor der Behandlung nichts mehr trinken darf, um die Medikamente in der Blase nicht unnötig zu verdünnen oder zu früh auszuspülen.

Zur eigentlichen Behandlung legt der Arzt einen Blasenkatheter. Über diesen wird die Blase mit der Arzneimittellösung gefüllt, danach entfernt er den Katheter wieder. Die Lösung verbleibt für eine halbe bis zwei Stunden in der Blase. Erst dann darf man auf die Toilette und die Blase entleeren. Die Medikamente zur intravesikalen Instillationstherapie wirken vorwiegend in der Blase. Daher bleibt auch ein Teil der möglichen Nebenwirkungen auf die Blase begrenzt: Beide Medikamentengruppen, sowohl die verschiedenen Zytostatika wie auch der Immunmodulator BCG, führen bei vielen Betroffenen zu einer Harnblasenentzündung.

Bei der Chemotherapie hängt die Wahrscheinlichkeit einer ausgeprägten Entzündung von der individuellen Reaktion, der Dauer der Behandlung und der Zahl der Wiederholungen ab.

Diese Entzündung heilt bei den meisten Betroffenen folgenlos wieder aus. Zu Beginn der Behandlung, wenn die Blasenfüllung während der Induktionsphase in kurzen Abständen wiederholt wird, können die Symptome allerdings sehr ausgeprägt sein.

BCG vertragen die meisten Betroffenen schlechter als die Chemotherapie. Auch Übelkeit ist möglich. Diese Symptome sind Zeichen der erwünschten Immunreaktion auf das Medikament.

Gibt es Spätschäden? Langfristige Blasenschäden sind selten, aber zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs ganz ausgeschlossen. Möglich ist als Reaktion zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs die Entzündung eine sogenannte Fibrose, bei ausgeprägter Form auch als "Schrumpfblase" bezeichnet: Das Blasengewebe wird weniger elastisch und auch empfindlicher.

Man zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs häufiger auf die Toilette, weil das Organ nicht mehr so zu behandeln oder nicht zur Behandlung von Prostatakrebs Urin aufnehmen kann, auch das Risiko für Blasenentzündungen steigt. Auch wenn Patienten mit "oberflächlichen" Blasenkarzinomen gute Aussicht auf Heilung haben: Rückfälle, sogenannte Rezidive, sind nie ganz ausgeschlossen.

Ärzte prüfen dann, ob man unter neuen, aber nicht muskelinvasiven Tumoren an anderen Stellen der Blase leidet, oder ob ein bereits behandelter Tumor doch tiefer in die Blasenwand einwächst.