Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen

3D Prostata Operation (Schematische 3D Animation)

Sammeln von Sekreten der Prostata

Dabei spielen Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen Wirksamkeit der Behandlung bezüglich des Überlebens eine Rolle, aber auch mögliche Komplikationen und die persönlichen Präferenzen des Patienten. Welche langfristigen Unterschiede es zwischen Operation, Strahlentherapie Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen aktiver Überwachung gibt, zeigt ein Zehn-Jahres-Vergleich.

Egal, ob man ein Prostatakarzinom per radikaler Prostatektomie RPE entfernt oder die Krebszellen mittels Radiotherapie abtötet — beide Behandlungsvarianten haben individuelle Vor- und Nachteile. Dazu kommt, dass für manche Patienten gar keine sofortige Therapie notwendig ist. Stattdessen kann man eine aktive Überwachung active surveillance mit engmaschigen Untersuchungen bei einem lokal begrenzten Prostatakrebs in Betracht ziehen, bis die Erkrankung fortschreitet oder der Patient eine Therapie wünscht.

Dennoch ist es bei der Entscheidung für oder gegen eine Therapieoption hilfreich, die verschiedenen Aspekte wie Art der Behandlung, Wirksamkeit und auch mögliche Komplikationen oder Nebenwirkungen abzuwägen. Nur so kann die beste Therapie für den jeweiligen Patienten gefunden werden. Inwieweit sich die aktive Überwachung bzgl.

Jedoch wurde in bisherige Langzeitvergleiche keine Radiotherapie einbezogen. Damit ist diese Studie die erste, die alle drei Optionen über einen längeren Zeitraum miteinander verglichen hat. Die Patientenrekrutierung der ProtecT-Studie erfolgte bis Das Vorgehen entsprach nicht den aktuellen deutschen Leitlinienempfehlungen, die hier einen engeren Rahmen setzen. Die Zehn-Jahres-Ergebnisse der Studie wurden jetzt veröffentlicht — sowohl zur Überlebenswahrscheinlichkeit als auch zu Komplikationen der jeweiligen Behandlung.

Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig erkannt und gegebenenfalls zu einer anderen Therapie gewechselt werden kann. Das war auch bei dieser Studie der Fall. Insgesamt wurde so etwa die Hälfte aller Patienten bis zum Ende des Untersuchungszeitraums aktiv behandelt. Von den Studienteilnehmern verstarben insgesamt Patienten 10,3 Prozent innerhalb des Studienzeitraumes von zehn Jahren, 17 1 Prozent davon an ihrer Prostatakrebserkrankung: acht in der Gruppe mit aktiver Überwachung, fünf nach Operation und vier nach Strahlentherapie.

Diese Unterschiede waren statistisch allerdings nicht relevant. Insgesamt sei die Prostatakrebs-spezifische Sterblichkeitsrate Mortalität deutlich niedriger, als man zu Studienbeginn erwartet habe, so Studienleiter Professor Freddie Hamdy von der Universität Oxford. In der Überwachungsgruppe gab es jedoch mehr Patienten, bei denen sich Tochtergeschwülste Metastasen entwickelten.

Hier kam es zu 33 Fällen gegenüber 13 in der OP- bzw. Dieser Unterschied war statistisch relevant. Das Gleiche gilt für klinisch voranschreitende Erkrankungen. Definiert wurden diese durch Metastasen, ein T3- oder T4-Stadium, den Beginn einer Hormontherapie, Harnwegsobstruktionen, rektale Fisteln oder einen nötigen Harnwegskatheter. In der Gruppe der aktiv überwachten Patienten waren esbei den behandelten Patienten in beiden Gruppen jeweils 46 Fälle.

Weitere Nachbeobachtungen der Studienteilnehmer werden zeigen müssen, wie sich die Therapievarianten bzgl. Und ob die Vermutung einiger Studienkommentatoren zutrifft, dass viele der überwachten Patienten statt an ihrer Krebserkrankung eher aus anderen Gründen versterben, bevor es zu einer Metastasierung kommt. Zudem bliebe unklar, welche Art der Prostatakarzinom-Erkrankung tödlich letal sei und daher einer Behandlung bedürfe.

Bei der Entscheidung für eine Therapie spielen für viele Patienten auch mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Bei der Radiotherapie kann es darüber hinaus zu Darmschädigungen kommen. Um die Langzeitfolgen der jeweiligen Behandlungsmethode zu erfassen, wurden diese per Fragebogen erhoben. Diese Befragungen ergaben deutliche Unterschiede zwischen den drei Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen.

Zwar besserten sich einige Nebenwirkungen innerhalb von zwei bis drei Jahren deutlich. Andere Effekte hielten aber längere Zeit an. So hatte die Prostatektomie erhebliche Auswirkungen auf die Kontinenz Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen Patienten: 17 Prozent benötigten auch sechs Jahre nach der Operation immer noch Einlagen.

Bei den strahlentherapierten Patienten war dies bei vier Prozent und bei den überwachten Patienten bei acht Prozent der Fall. Negative Effekte auf die Sexualfunktion gab es in allen drei Studienarmen. Nach sechs Jahren lag dieser Anteil bei zwölf Prozent bei den operierten Männern. Bei bestrahlten Patienten waren 22 Prozent zum Koitus fähig, bei den überwachten 52 Prozent. Die Verschlechterung der sexuellen und der Harnfunktion in der Gruppe der aktiven Überwachung im Laufe der Jahre kann zum einen am zunehmenden Alter der Patienten liegen.

Zum anderen aber auch daran, dass im Laufe der Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen ca. Bei der Radiotherapie kam es zwar zu mehr Fällen mit einer verschlechterten Darmfunktion nach sechs Monaten. Diese Einschränkungen besserten sich dann aber etwas. Erhöht blieb jedoch die Neigung zu blutigen Stuhlgängen bei den bestrahlten Patienten. Ebenfalls in der Radiotherapiegruppe erhöht waren nach sechs Monaten die Fälle von unwillkürlichem Harnabgang und nächtlichem Wasserlassen Nykturie.

Nach zwölf Monaten war die Rate betroffener Patienten aber zurückgegangen und ähnlich niedrig wie in den anderen Gruppen. Interessantes weiteres Ergebnis der Befragung: Sowohl bei Aspekten Nach der Operation der Prostata Effekte entfernen Lebensqualität als auch zu Angst und Depressionen gab es keine Unterschiede zwischen den Studiengruppen. Seit dem Start der vorgestellten Studie werden zum Beispiel Operationen häufiger minimal-invasiv mithilfe eines Roboters durchgeführt.

Bei der Radiotherapie wird in anderen Dosen und Abständen bestrahlt. All diese Entwicklungen können sich positiv auf mögliche Komplikationen auswirken, aber auch auf die Überlebenschancen. Dazu sind weitere Langzeitstudien notwendig. Für Fachkreise. Geben Sie die Begriffe ein, nach denen Sie suchen. Prostatakarzinom — Therapien im Jahres-Vergleich.