Was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun

Urogenitalsystem: Niere und Harnblase

Kann nicht die Prostata finden

Ingrid Müller ist Chemikerin und Medizinjournalistin. Sie war zwölf Jahre Chefredakteurin von NetDoktor. Seit März arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin unter anderem für Focus Gesundheit, das Gesundheitsportal ellviva. Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Blasenkrebs Blasenkarzinom ist eine Krankheit, bei der der bösartige Tumor in der Harnblase sitzt.

Warum Was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun entsteht, ist noch unklar. Der wichtigste Risikofaktor ist aber das Rauchen. Auch wer beruflich viel Kontakt mit bestimmten chemischen Substanzen hat, ist gefährdet.

Männer sind viel häufiger vom Blasentumor betroffen als Frauen. Im frühen Stadium verursacht der Blasenkrebs kaum Beschwerden. Lesen Sie mehr über das Blasenkarzinom. Blasenkrebs Blasenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der fast immer von der Harnblasenschleimhaut Urothel ausgeht. Mediziner sprechen deshalb auch von Urotheltumoren. Es bilden sich veränderte Zellen, die sich schneller teilen als normale, gesunde Zellen.

Ausgeschwemmte veränderte Zellen können in andere Organe und Gewebe geschleppt werden und dort Tochtergeschwulste Metastasen bilden. Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als Mehr als Was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun Risiko für einen Blasentumor steigt mit dem Alter: Nur jeder fünfte Patient ist jünger als 65 Jahre, wenn er von dem Blasenkrebs erfährt.

Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Blasenkrebs ist das Rauchen — es erhöht das Risiko für ein Blasenkarzinom um das Dreifache.

Auch das Passivrauchen ist gefährlich. Der Tabakkonsum wird für etwa 30 bis 70 Prozent aller Fälle von Blasenkrebs verantwortlich gemacht. Wie bei den meisten bösartigen Tumoren gibt es auch bei Blasenkrebs keine spezifischen Symptome.

Blasenkrebs kann aber trotzdem dahinter stecken, genau wie viele andere Erkrankungen des Harntraktes. Ein Warnsignal für einen Tumor in der Blase ist eine rötliche bis braune Verfärbung des Urinsdie durch geringe Blutbeimengung im Urin zustande kommt. Dies Farbveränderung tritt bei rund 80 Prozent aller Patienten mit Blasenkrebs auf und ist häufig das erste Zeichen für einen bösartigen Blasentumor. Allerdings sind diese Blutbeimengungen kein charakteristisches Blasenkrebs-Symptom, sondern kommen bei vielen Harnwegs- und Nierenerkrankungen vor.

Erst wenn der Urin deutlich blutig ist, suchen die meisten Betroffenen einen Arzt auf. Oft ist der Blasenkrebs dann schon weit fortgeschritten. Bei Blasenkrebs muss der Urin auch nicht dauerhaft Blut aufweisen. Manchmal verschwindet es nach einiger Zeit wieder aus dem Urin, obwohl die Erkrankung weiterhin besteht. Störungen der Blasenentleerung Dysurie können ebenfalls ein Warnzeichen für Blasenkrebs sein.

Das Wasserlassen ist erschwert und funktioniert oft nur tröpfchenweise; manchmal ist dies mit Schmerzen verbunden. Viele interpretieren diese Symptome fälschlicherweise als Blasenentzündung. Schmerzen treten oft erst in weit fortgeschrittenen Blasenkrebsstadien auf. Manchmal machen sich auch erst dann Beschwerden bemerkbar, wenn der Blasentumor die Harnleiter oder die Harnröhre verlegt. Chronische Blasenentzündungen können auf Blasenkrebs hinweisen, besonders wenn eine Behandlung der Blasenentzündung mit Antibiotika keinen Erfolg bringt.

Rauchen ist — wie beim Lungenkrebs - ein erheblicher Risikofaktor was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun Blasenkrebs. Die Schadstoffe aus dem Zigarettenrauch gelangen ins Blut, die Niere fischt sie wiederum aus dem Blut heraus.

Mit dem Urin werden sie in die Blase geschwemmt und entfalten dort ihre schädliche Wirkung, bis sie ausgeschieden werden. Bis zu 70 Prozent aller Blasenkrebserkrankungen seien auf das Rauchen zurückzuführen, schätzen Mediziner.

Wer also den Rauchstopp schafft, senkt auch sein Risiko für Blasenkrebs. Besonders gefährlich sind aromatische Amine, die als krebserregend gelten. Sie wurden früher vor allem in der chemischen Industrie, der Gummi- Textil- was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun Lederindustrie sowie im Malerhandwerk eingesetzt. Bei Arbeitern, die mit diesen Stoffen hantierten und Blasenkrebs bekamen, wurde die Erkrankung in vielen Fällen als Berufskrankheit anerkannt.

Dieser Zusammenhang zwischen Chemikalien und Blasenkrebs ist schon länger bekannt. Am Arbeitsplatz werden solche Chemikalien deshalb heute nur unter was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun Sicherheitsvorkehrungen eingesetzt beziehungsweise sind ganz verboten.

Blasenkrebs entwickelt sich allerdings sehr langsam — zwischen der Einwirkung der Chemikalien und der Entwicklung von Blasenkrebs können bis zu 40 Jahre vergehen Latenzzeit. Deshalb kann Blasenkrebs bei Personen auftreten, die vor langer Zeit mit solchen chemischen Stoffen hantiert haben. Neben den aromatischen Aminen gibt es noch weitere Chemikalien, die bei was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun Entstehung von Blasenkrebs eine Rolle spielen dürften.

Auch chronische Blasenentzündungen sind vermutlich ein Risikofaktor für Blasenkrebs. Häufige Blasenentzündungen können beispielsweise bei Menschen mit einem Blasenkatheter vorkommen.

Schmerzmittelmissbrauch ist ebenfalls ein Risikofaktor für Blasenkrebs. Besonders gefährdet sind Personen, die den Wirkstoff Phenazetin in hohen Dosen einnehmen mussten. Manche langjährigen Infektionskrankheiten stehen in Zusammenhang mit Blasenkrebs. Sie verursachen die Krankheit Bilharziosebei der auch die Harnblase und Harnröhre befallen sein können Urogenital-Bilharziose. Bestimmte Medikamente, die bei einer Chemotherapie verabreicht werden sogenannte Zytostatika auf Cyclophosphamid-Basissind ein Risikofaktor für Blasenkrebs.

Derartige Wirkstoffe werden unter anderem bei Leukämien, Brustkrebs und Eierstockkrebs eingesetzt. Blasenkrebs verursacht in der Regel keine oder nur wenige Beschwerden.

Bei Blutbeimengung im Urin oder anhaltenden Symptomen einer Blasenreizung sollten Sie allerdings einen Arzt aufsuchen — am besten einen Hausarzt oder Urologen.

Denn: Je früher der Blasenkrebs diagnostiziert wird, desto besser ist er auch therapierbar. Dazu zählen beispielsweise Verfärbungen des Urins, Probleme beim Wasserlassen oder verstärkter Harndrang. Auch Risikofaktoren wie der berufliche Kontakt mit Chemikalien werden erfragt. Wichtig sind auch vorliegende Erkrankungen und Ihr Lebensstil Rauchen. Auch eine körperliche Untersuchung wird durchgeführt. Befand sich Blut im Urinbringt eine Röntgenuntersuchung des gesamten Harntrakts Urografie weiteren Aufschluss über den möglichen Blasenkrebs.

Erhärtet sich der Verdacht auf Blasenkrebs, wird eine Blasenspiegelung Zystoskopie durchgeführt. Der Patient erhält dazu eine Lokal- oder Vollnarkose. Über die Harnröhre wird ein spezielles Instrument Zystoskop eingeführt und das Innere der Blase begutachtet. Der Arzt kann mit dieser Untersuchung abschätzen, wie tief der Tumor in der Harnblasenschleimhaut eingedrungen ist.

Die Diagnose Blasenkrebs wird anhand einer Gewebeprobe Biopsie aus dem verdächtigen Gewebe gesichert. Kleine, oberflächlich wachsende Tumoren lassen sich so manchmal schon vollständig abtragen. Der Urin wird zusätzlich im Labor auf bösartige Zellen untersucht Urinzytologie. Es gibt keine Tumormarker im Blut, die spezifisch für Blasenkrebs sind. Hat sich die Diagnose Blasenkrebs bestätigt, folgen weitere Untersuchungen, um festzustellen, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, und ob er schon was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun andere Organe gestreut hat.

Bei einer Krebstherapie müssen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen eng zusammenarbeiten, zum Beispiel Chirurgen, Urologen, Onkologen und Psychologen. Wichtig ist auch, dass Sie gut über den Krebs und die Therapiemöglichkeiten informiert sind — nur so können Sie auch mündige Entscheidungen treffen.

Fragen Sie auf jeden Fall nach, falls Sie etwas nicht verstanden haben. Die Therapie von Blasenkrebs hängt vor allem vom Stadium der Erkrankung ab. Aus diesen Ergebnissen wird das genaue Krankheitsstadium ermittelt Staging, Stadieneinteilung.

Bei etwa 70 Prozent der Betroffenen handelt es sich um einen oberflächlichen Tumor. Dann lässt er sich bei der Blasenspiegelung mithilfe des Zystoskops entfernen.

Der Blasentumor wird durch eine Elektroschlinge abgetragen. Nach der Operation erfolgt eine feingewebliche Untersuchung. Der Arzt spült sie im Rahmen der Zystoskopie direkt in die Blase ein Instillationstherapie, intravesikale Chemotherapie.

Eine Chemotherapie erhalten Patienten mit einem niedrigen bis mittleren Rückfallrisiko. Der Impfstoff löst im Körper eine intensive Immunreaktion aus, die auch die Tumorzellen bekämpfen soll. Die Immuntherapie sollte frühestens zwei Wochen nach der Operation beginnen. Die medikamentöse Nachbehandlung des Blasenkrebses dauert in der Regel sechs bis acht Wochen und wird meist einmal wöchentlich durchgeführt Induktionsphase.

Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert etwa zwei Stunden. In diesem Zeitraum bekommt der Betroffene die Was vor der Ultraschall Blase Prostata Niere zu tun ebenfalls ambulant einmal monatlich über einen Katheter in die Blase verabreicht. Bei manchen Patienten ist der Blasenkrebs tiefer in die Wand eingewachsen.

Zusätzlich werden die umgebenden Lymphknoten entfernt. Dies verringert die Gefahr, dass sich die Erkrankung über möglicherweise befallene Lymphknoten erneut ausbreitet. Bei Männern werden zugleich Prostata und Samenblasen entfernt, bei Tumorbefall der Harnröhre auch noch diese.

Bei Frauen mit fortgeschrittenem Blasenkrebs werden die Gebärmutterdie Eierstöcke, ein Teil der Scheidenwand und meistens die Harnröhre entfernt. Die einfachste Form ist die Einpflanzung der beiden Harnleiter in ein ausgeschaltetes, etwa 15 Zentimeter langes Dünn- oder Dickdarmstück. Das offene Ende dieses Darmstücks wird über die Bauchhaut ausgeleitet Ileum conduit.

Da bei dieser Form der Harnableitung immer etwas Urin aus der Bauchöffnung läuft, muss der Betroffene ständig einen Urinbeutel tragen. Eine andere Möglichkeit ist es, eine "neue" Blase Neoblase zu formen.